Seminare
mit 32 Schachfiguren nicht fertig werde.

Harun Al-Raschid (763809), abbasidischer Kalif
Sind Sie bereits ein erfahrener Spieler und wollen Ihrem Schach neue Impulse geben? An Vereinsspieler bzw. Absolventen der Oberstufe II richten sich unsere Seminare. Wir bieten Spezialseminare und Coaching auf besonders hohem schachlichen Level sowie zum Thema Schachpsychologie für erfahrene Turnierspieler und herausragende Talente.
Hier sind verschiedenste Themen im Angebot, von Eröffnungsseminaren im Repertoire-Format über Strategie und Taktik im Mittelspiel, Endspieltechnik bis hin zu praktischer Schachpsychologie und Turniervorbereitung.
Auch hier erhalten die Teilnehmer ausgedrucktes Material zum jeweiligen Seminarinhalt.
Unser Seminarangebot wird laufend erweitert, ab einer Interessentenzahl von mindestens 15 Personen können auch »Wunschseminare« vereinbart werden.
Themenkatalog Seminare im Überblick
Eröffnung
gm Kindermann: Französisch für Schwarzspieler Eine Universalwaffe gegen 1. e4
gm Kindermann: Holländisch Leningrader System Eine Universalwaffe gegen 1. d4
fm Dirr: Damengambit
fm Dirr: Eröffnungen nach 1. e4
Beck: Eröffnungen nach 1. d4 und 1. c4
fm Dirr: Französisch 3. e5, Teil I Grundlagen
Mittelspiel
fm Dengler: Kombinationen und Taktik, Teil I & II
fm Dirr: Der Königsangriff, I & II
fm Dirr: Urteil und Plan, Teil I, II & III
Endspiel
gm Hertneck: Endspielzyklus
Teil I Bauernendspiele
Teil II Turmendspiele
Teil III Leichtfigurenendspiele
Teil IV Damenendspiele
Teil V Praktische Endspiele 1
Teil VI Praktische Endspiele 2
gm Hertneck: Kompaktkurs Endspiele
Weitere Themen
gm Kindermann: Schachpsychologie
Teil I Schachpsychologie & Training für Turnierspieler
Teil II Denkstrategien der Schachgroßmeister
fm Dirr: Praxisseminar Variantenberechnung
gm Kindermann: Großmeisterschach für alle
Ausführliche Seminarbeschreibung
Stefan Kindermann: Französisch für Schwarzspieler Eine Universalwaffe gegen 1. e4
(fünf Doppelstunden)
Zunächst werden typische Pläne und Wendungen erläutert, die ein grundlegendes Verständnis der Eröffnung ermöglichen. Dann werden die wichtigen weißen Fortsetzungen der Reihe nach betrachtet und jeweils ein starkes Gegenmittel empfohlen, das Schwarz gutes Spiel verschafft:
Von der Winawervariante 3. ... Lb4 gegen 3. Sc3 über 3. ... Sf6 gegen die Tarraschvariante mit 3. Sd2, dem System mit 5. ... Ld7 gegen die Vorstoßvariante bis hin zur Bekämpfung der Abtauschvariante und des Königsindischen Angriffs.
Der Referent GM Stefan Kindermann hat ein Buch über die französische Winawervariante verfaßt (gemeinsam mit Ulrich Dirr) sowie zwei Lehrvideos über die Französische Verteidigung produziert. Er gilt als einer der größten Experten dieses Systems.
Stefan Kindermann: Holländisch Leningrader System Eine Universalwaffe gegen 1. d4
(fünf Doppelstunden)
Zunächst werden typische Pläne und Wendungen erläutert, die ein grundlegendes Verständnis der Eröffnung ermöglichen. Dann werden die wichtigen weißen Fortsetzungen der Reihe nach betrachtet und jeweils ein starkes Gegenmittel empfohlen, das Schwarz gutes Spiel verschafft.
Dabei bewegen wir uns von der traditionellen Hauptvariante mit 7. ... De8! über andere häufig anzutreffende weiße Systeme wie dem Doppelfianchetto bis hin zu verschiedenen selteneren Abspielen wie dem Stauntongambit. Ein Ausblick auf vielversprechende schwarze Ideen gegen Flankenspiele wie 1. c4 oder 1. Sf3 rundet das Seminar ab.
Der Referent GM Stefan Kindermann hat neben zwei Lehrvideos ein deutschsprachiges Buch zum Leningrader System sowie eine stark überarbeitete und erweiterte englische Ausgabe verfasst. Die englische Ausgabe kann in der Schachakademie erworben werden. Stefan Kindermann gilt als einer der größten Experten des Leningrader Systems.
Stefan Kindermann: Schachpsychologie
(fünf Doppelstunden)
Teil I Schachpsychologie und Training für Turnierspieler
Im ersten Teil des Seminars (zwei Doppelstunden) beschäftigen wir uns mit einigen kritischen Situationen, denen jeder Turnierspieler häufig ausgesetzt ist:
Wie verhalten wir uns bei Begegnungen mit deutlich stärkeren Gegnern?
Welche psychologischen Fallstricke lauern in klar besseren bis gewonnenen Positionen?
Wie können wir uns vor der Partie in einen guten Zustand bringen?
Wie können wir unser Verhalten allgemein optimieren und das Beste aus unseren Möglichkeiten machen?
Auch auf konkrete Fragen der Teilnehmer wird eingegangen.
Teil II Denkstrategien der Schachgroßmeister
Im zweiten Teil des Seminars (drei Doppelstunden) beschäftigen wir uns mit dem schachlichen Denkprozeß und der Frage, wie wir unsere inneren Abläufe während einer Partie besser verstehen und optimieren können.
Um Fortschritte zu erzielen, steht an erster Stelle die Diagnose eigener Schwachstellen, um dann gerade hier besonders effektiv ansetzen zu können.
Die Thematik wird anhand vieler praktischer Beispiele von Großmeister Stefan Kindermann abgehandelt. Natürlich haben die Teilnehmer auch die Möglichkeit, eigene Fragen und Probleme einzubringen.
Referent: Großmeister Stefan Kindermann ist auch nlp-Master. Er hat schon viele Jahre im Einzelcoaching gearbeitet und Seminare über Mentaltraining sowie die Umsetzung von Denkstrategien aus dem Schach für Organisation und Management veranstaltet.
Dijana Dengler: Kombinationen und Taktik I & II
(fünf Doppelstunden)
Welche Schachpartien faszinieren den unvoreingenommenen Betrachter am meisten? Offensichtlich jene, in denen kurzfristig geopfert wird, um einen längerfristigen Vorteil zu erzielen oder für den Betrachter unerwartete Züge vorkommen. Dem Teilnehmer soll in diesem Seminar zunächst als Appetitmacher die Schönheit und Eleganz einiger Kombinationen gezeigt werden. Anschließend werden Methoden beschrieben, wie man an taktische Stellungen herangeht. An dieser Stelle werden auch die unterschiedlichen Thematiken wie zum Beispiel Grundreihenschwäche, Doppelangriffe und Fesselungen thematisiert. Den Teilnehmern wird vermittelt, wie man kritische Stellungen, Felder und Züge erkennt. Über das komplette Seminar hinweg werden Stellungen aus der Turnierpraxis behandelt und die Denkstrategie der Teilnehmer permanent überprüft.
Gerald Hertneck: Bauernendspiele
(zehn Doppelstunden)
Inhalt des Kurses sind Bauernendspiele in allen Variationen, d. h. Stellungen, wo alle Figuren abgetauscht sind, und nur noch Könige und Bauern auf dem Brett stehen. Das Gewinnziel besteht natürlich darin, einen Bauern zur Dame umzuwandeln. Wir lernen auf unserem Streifzug durch das Reich der Bauernendspiele unter anderem verbundene und isolierte Bauern, Doppelbauern und Freibauern kennen. Von besonderer Bedeutung ist das Thema der Opposition und der Einbruchsfelder bzw. allgemein des Zugzwangs. In kaum einem anderen Bereich des Schachs kann man so genau und tief rechnen wie in Bauernendspielen. Gerade durch das stark reduzierte Material in Bauernendspielen treten die schachlichen Grundstrukturen (Bedeutung von Raum und Zeit) stärker hervor: der besser zentralisierte König findet die wichtigen Einbruchsfelder, der weiter vorgerückte Bauer wandelt sich schnell zur Dame um. Wer Bauernendspiele gut verstanden hat, weiß dass auch ein kleiner scheinbar unwichtiger Bauer die erste Geige im schachlichen Orchester spielen kann.
Ulrich Dirr: Französisch Vorstoßvariante, Teil I Grundlagen
(fünf Doppelstunden)
In diesem Seminar soll ein komplettes Repertoire gegen die Französische Verteidigung (1. e4 e6 2. d4 d5) aufgebaut werden. Der erste Teil des Seminars über die Vorstoßvariante (3. e5) vermittelt die prinzipiellen Ideen anhand beispielhafter Meisterpartien. Gerade in der Vorstoßvariante werden die Pläne beider Seiten von der festgelegten Bauernstruktur maßgeblich bestimmt. Deshalb wird der Lernende auch viel über klassische strategische Begriffe wie Blockade, Entwicklungsvorsprung, Raumvorteil und Felderschwächen kennen lernen, die ihm auch in anderen Eröffnungen und im Mittelspiel von Nutzen sein werden. Einen zentralen Platz nimmt der von Nimzowitsch geprägte Begriff der Blockade ein, der deshalb genauer untersucht wird. Um das gelernte Wissen zu vertiefen, werden Aufgaben zur selbstständigen Lösung vorgelegt.
Ulrich Dirr: Urteil und Plan, Teil I & II
(zehn Doppelstunden)
Sie können schon einige Züge im voraus berechnen und wundern sich, warum Sie trotzdem gegen Ihren Spielpartner immer wieder den Kürzeren ziehen? Sie wissen eigentlich gar nicht, warum Ihre Stellung immer schlechter und schlechter wird? Sie lernen schon Eröffnungen, wissen aber mit den erreichten Positionen nichts anzufangen?
Dann sind Sie an dem Punkt Ihrer schachlichen Entwicklung angekommen, wo es darum geht, nicht mehr nur auf mögliche Drohungen des Gegners zu reagieren, sondern die Positionen wirklich zu verstehen. Es geht um die Entwicklung des wohl wichtigsten Elements der Spielstärke: das Positionsgefühl!
»Urteil« bedeutet die entstandene oder im Geist vorausberechnete Stellung zu analysieren und zu bewerten. Danach entwerfen Sie den sich daraus ergebenden logischen »Plan«.
Gerald Hertneck: Turmendspiele
(zehn Doppelstunden)
In der zweiten Kursreihe vom Endspiel-Zyklus unter Regie von Großmeister Hertneck dringen wir in die Geheimnisse der Turmendspiele ein. Entscheidend ist hier die Aktivität (offene Linien!) die Türme müssen viel Raum beherrschen, und zugleich die gegnerische Stellung unter Kontrolle halten. Türme können auch sehr gut gegnerische Bauernschwächen ausnutzen. Von großer Bedeutung ist natürlich auch das Zusammenspiel von König und Turm. Die Theorie der Turmendspiele geht übrigens zurück bis ins 17. Jahrhundert! Der Kurs ist geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, die sich systematisch mit Endspielen befassen möchten.
Stefan Kindermann: Großmeisterschach für alle
(fünf Doppelstunden)
Großmeister Stefan Kindermann zeigt interessante und instruktive Partien seiner Karriere. Die Kommentierung ist besonders ausführlich, Zug um Zug geht er auf Aspekte der Schachstrategie und praktischen Schachpsychologie ein. Zusätzlich gibt er konkrete Tipps, wie die Teilnehmer ihr eigenes Schach verbessern können.
Ulrich Dirr: Der Königsangriff
(fünf Doppelstunden)
Basierend auf einer grundlegenden Typisierung des Königsangriffs werden Kriterien zur Beurteilung der Erfolgsaussichten, der Vorgehensweise und des Endziels erarbeitet. Neben den elementaren taktischen Motiven, die jeder Spielende kennen muss, werden die verschiedenen Formen des Rochadeangriffs wie auch der Angriff auf den unrochierten König erlernt. Aber auch die Methoden der Verteidigung kommen dabei nicht zu kurz.
Gerald Hertneck: Leichtfigurenendspiele
(zehn Doppelstunden)
In unserem großangelegten Streifzug durch die Welt der Schachendspiele stoßen wir nach den Bauern (Folge 1) und Türmen (Folge 2) zu den Leichtfiguren (Folge 3) vor. Die Teilnahme der vorangegangenen Kurse ist sinnvoll, aber nicht Voraussetzung für den Besuch dieses Kurses.
Unter den Begriff Leichtfigur fasst man nach gängiger Definition sowohl die Springer als auch die Läufer (in Abgrenzung zu den Schwerfiguren Turm und Dame). Allein aus dieser Festlegung ergibt sich ein weites Spektrum für das Thema Leichtfigurenendspiele. So begegnen wir folgenden Materialverteilungen: Läufer gegen Läufer, Läufer gegen Springer, Springer gegen Springer sowie der Kombinationen von jeweils zwei Leichtfiguren, z.B. zwei Läufer gegen zwei Springer. Aber auch die Farbe des Läufers ist von Bedeutung so unterscheidet man Endspiele mit gleichfarbigen und ungleichfarbigen Läufern. Wobei der Charakter gerade dieser beiden Endspiele ungefähr so verschieden ist wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht! Man sieht, das zu beackernde Feld ist nahezu unerschöpflich! Umso wichtiger ist es, unter Anleitung unseres Großmeisters Hertneck Orientierungshilfen für die Praxis zu gewinnen.
Ulrich Dirr: Eröffnungen nach 1. e4
(zehn Doppelstunden)
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen ersten Überblick über alle wichtigen Eröffnungen nach 1. e4. Außer den Offenen Spielen (1. e4 e5) werden auch die Halboffenen Spiele (1. e4 g6; 1. e4 Sf6; 1. e4 e6; 1. e4 d6; 1. e4 d5; 1. e4 c6; 1. e4 c5) behandelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den wichtigsten Varianten, typischen Motiven, Eröffnungsfallen und positionellen Ideen. Damit soll neben einer Orientierung auch eine Hilfe für den Aufbau eines eigenen Eröffnungsrepertoires gegeben werden.
Ulrich Dirr: Der Königsangriff II
(fünf Doppelstunden)
Der Fortsetzungskurs schließt das breite Spektrum des Themas ab, wobei auch die Methoden der Verteidigung genauer behandelt werden.
Alexander Beck: Eröffnungen nach 1. d4 und 1. c4
(zehn Doppelstunden)
Dieser Folgekurs vervollständigt den Überblick über die Schacheröffnungen.
Gerald Hertneck: Damenendspiele
(zehn Doppelstunden)
In der vierten Kursreihe des Streifzugs durch die Endspieltheorie unter Regie von Großmeister Hertneck dringen wir in die Geheimnisse der Damendspiele ein. Die Dame als mächtigste Figur auf dem Schachbrett ist sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung eine geradezu unheimlich mächtige Figur fast wie im richtigen Leben … Das Studium dieses Endspieltyps ist keineswegs trivial, da vor allem bei offenen Königen sehr viele Schachgebote drohen, und das Variantengestrüpp in einer Stellung schnell unübersichtlich wird. In diesem Kurs wird übrigens nicht nur das klassische Endspiel »Dame gegen Dame« abgehandelt, sondern auch die Materialverteilungen »Dame gegen Turm«, »Dame gegen Leichtfiguren« und »Dame gegen Bauer vor der Umwandlung«. Der Kurs ist grundsätzlich geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, die sich systematisch mit Endspielen befassen möchten. Die Teilnahme der vorangegangenen Kurse ist sinnvoll, aber nicht Voraussetzung für den Besuch dieses Kurses.
Gerald Hertneck: Praktische Endspiele 1
(zehn Doppelstunden)
Für alle Endspielfreunde, die den Kompaktkurs Endspiele oder die speziellen Endspielkurse I bis IV bereits besucht haben oder gleichwertige Kenntnisse erworben haben, ist der Kurs Praktische Endspiele gedacht. In den anderen von der Schachakademie angebotenen Endspielkursen liegt der Schwerpunkt auf den theoretischen Endspielen, also dem Rüstzeug, um Stellungen mit stark reduziertem Material richtig zu bewerten und erfolgreich zu behandeln. Ohne dieses Grundwissen fehlt es im Endspiel an der Orientierung. Wie könnte man zum Beispiel den Übergang ins Bauernendspiel richtig bewerten, wenn man sich nicht mit der Theorie dieser Endspiele beschäftigt hat? In der praktischen Partie ergeben sich jedoch oft komplexe Endspiele, die nicht ohne weiteres auf theoretische Endspiele zurückgeführt werden können. An dieser Stelle setzt der Kurs Praktische Endspiele an. Anhand ausgesuchter Endspiele aus der Meisterpraxis untersuchen wir, wie man diese Endspiele erfolgreich behandelt.
Gerald Hertneck: Praktische Endspiele 2
(zehn Doppelstunden)
Für alle Endspielfreunde, die den Kompaktkurs Endspiele oder die speziellen Endspielkurse I bis IV bereits besucht haben oder gleichwertige Kenntnisse erworben haben, sind die Aufbaukurse »Praktische Endspiele I und II« gedacht. Während in den »Theoretischen Endspielen« der Schwerpunkt auf Stellungen mit fünf bis sieben Steinen liegt, ergeben sich in der Praxis oft komplexe Endspiele vor allem, wenn noch viele Bauern auf dem Brett stehen. An dieser Stelle setzt der Kurs Praktische Endspiele an. Anhand ausgesuchter Endspiele aus der Meisterpraxis untersuchen wir, wie man diese Endspiele erfolgreich behandelt. In Teil II der Praktischen Endspiele liegt der Schwerpunkt auf den Turmendspielen. Zum Einstieg untersuchen wir die in der Praxis gefürchteten Endspiele Turm und Läufer gegen Turm und das Turmendspiel mit f- und h-Bauern.
Ulrich Dirr: Praxisseminar Variantenberechnung
(zehn Doppelstunden)
In diesem Seminar werden nach einer Einführung in die verschiedenen Theorien der Technik der Variantenberechnung vor allem praktische Übungen zur Verbesserung der eigenen Technik durchgeführt.
Gerald Hertneck: Kompaktkurs Endspiele
(zehn Doppelstunden)
Die Kunst des Endspiels liegt darin, mit wenig Material maximale Wirkung zu erzielen. In diesem Partieabschnitt kann jede Figur und selbst der anscheinend unwichtigste Bauer eine tragende Rolle spielen. Auch der König, der sich die ganze Partie über hinter seinen eigenen Reihen in Sicherheit gebracht hat, greift auf einmal machtvoll ins Geschehen ein. Viele Spieler fühlen sich jedoch im Endspiel unsicher, weil hier ganz eigene Gesetze gelten und das Endspielreich viele Überraschungen bereithält. An dieser Stelle setzt der Kompaktkurs an. Dem interessierten Schachfreund wird die ganze Palette der Endspieltechnik geboten. Wir untersuchen alle gängigen Endspieltypen, angefangen vom Bauernendspiel über die Leichtfiguren- und Turmendspiele bis hin zum Damenendspiel. Wir lernen dabei wichtige Themen wie Zugzwang, Opposition, Dreiecksmanöver, entfernter Freibauer und falschfarbiger Läufer kennen. Nach dem Besuch dieses Kurses sollte niemand mehr Angst vor Endspielen haben!
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